Freitag, 28. Dezember 2012

Wie man Botoxmißbrauch erkennen kann


Wenn Cremes, Serums, Lotionen und Masken nicht genügen, bekämpfen viele Frauen Falten und Alterungsanzeichen, indem sie sich an aggressivere Techniken wenden. Unter den Möglichkeiten von chemischen Peelings und Facelifts, steht unter anderem auch Botox, ein vieldiskutiertes Injektionsverfahren. Während viele Frauen durch Botox einige Jahre von ihrem Gesicht „verlieren“, fallen andere dem als „Botoxgesicht“ bekanntem Phänomen zum Opfer. Wann handelt es sich um eine Verbesserung und wann um einen Botoxmißbrauch?
Was ist Botox?
Botox ist eine Substanz, welche durch eine Injektion appliziert wird um feine Linien und Falten zu reduzieren. Das Botulinumtoxin lähmt Muskeln und vermindert dadurch Gesichtspalten. Botox wird typisch bei der Stirn und um die Augen und den Mund benutzt, wo Falten und Alterungsanzeichen am auffallendsten sind. Es handelt sich um ein sicheres Verfahren und kann von einem Profi sogar Zuhause vorgenommen werden. Es sind wenige Nebenwirkungen vorhanden, wie z.B. Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle und das Verfahren ist relativ schmerzarm.
Was ist Botoxmißbrauch?
Eine kleine Verbesserung hier und da kann viel Gutes tun, aber das Problem mit Botox ist dass es "süchtig" machen kann und einige Frauen Schwierigkeiten haben zu erkennen wann es damit genug ist.
Ein Botoxmißbrauch tritt auf wenn eine Frau ständig Injektionen bekommt, sogar wenn sie diese nicht braucht. In manchen Fällen, lässt eine Frau von ihrer letzten Behandlung nicht viel Zeit vergehen. Zuviel Botox kann zu einem „wachsartigem Look“, zu Bewegungsunfähigkeit der Augen- und Stirnmuskeln und in schweren Fällen zu einer ständigen Erhebung der Augenbrauen führen. Viele Frauen leiden auch unter einem „durch Botox induziertem Faulem Auge“, wobei sie unfähig sind beide Augenlider vollständig zu öffnen.
Viele Celebrities werden heute mit von Botox "eingefrorenen Gesichtern" gesehen. Dies ist besonders besorgniserregend für Hollywood – Schauspielerinnen, da zu viel Botox zur Unfähigkeit von Gesichtsgesten führt, die zum Ausdruck der Emotionen im Gesicht nötig sind. Einerseits werden die Alterungsanzeichen "wegradiert", andererseits werden ihre Ausdrucksmöglichkeiten jedoch deutlich beschränkt.
Wie Botoxmißbrauch vermieden wird

Wenn Sie wünschen Ihre Jugend wiederherzustellen oder eine Selbstbewustseinslücke Sie zu einer kleinen Verbesserung animiert, vergewissern Sie sich, dass Sie alle Ihre Möglichkeiten untersucht haben. State-of-the-art Behandlungen, die kein Skalpell und Nadeln erfordern, werden täglich entwickelt. Wenn Sie fühlen, dass Sie ein guter Kandidat für Botox sind, erinnern Sie sich daran dass oft weniger mehr ist. Wenn alles andere versagt, denken Sie daran, dass einige Krähenfüße besser sein können als ein "eingefrorenes" Gesicht.

Freitag, 21. Dezember 2012

Botox und seine Anwendungen


Botox (sog. Botulinumtoxin A) ist seit Jahren als die Methode der Wahl zur Faltenglättung des Gesichts bekannt. Die Forschung hat aber gezeigt, dass Botox viel mehr als eine kosmetische Behandlung ist. Interessant sind dabei die unterschiedlichen gesundheitlichen Vorteile der Botox-Behandlung. Einige davon sind bereits etabliert und zugelassen, andere werden dagegen noch intensiv untersucht.

Die umfangreiche Liste von Botox-Anwendungen umfasst unter anderem übermäßiges Schwitzen an Achseln, Händen und Füßen (sog. Hyperhidrose), Kopfschmerzen (manche Migränearten) sowie Z.n Schlaganfall mit zerebraler Lähmung. Darüber hinaus schlägt eine Studie vor, dass Botox-Injektionen in die Kopfhaut Haarausfall behandeln können. Ein anderer Bericht sagt, dass durch Botox, sich die Lebensqualitätvon Frauen mit Inkontinenz erheblich verbessern kann.

Die medizinische Anwendung von Botox begann in den frühen 70er Jahren als Strabismusbehandlung und für den ophthalmologischen Gebrauch. Doch diese Anwendung führte zu einem unerwarteten Nebeneffekt: das Toxin hat zum Teil auch die Muskeln der Stirn gelähmt und somit die Faltenbildung verhindert. Seit der Entdeckung der kosmetischen Anwendung des Botulinumtoxins, bekannt auch als Botox, hat es sich als eine der erfolgreichsten Waffen gegen den Alterungsprozess in der ästhetischen Medizin bewiesen.

Obwohl es sich um ein extrem starkes Gift handelt, stellt seine Anwendung in der ästhetischen Medizin kein Problem dar, da die Dosierungen minimal sind und durch kleine Injektionen verabreicht werden können, welche keine Narben verursachen. Die Tatsache, dass die Botox-Wirkung mit einer durchschnittlichen  Dauer von vier bis acht Monaten vorübergehend ist, bedeutet dass es eine sinnvolle Alternative zur Operation ist, da die Effekte komplett reversibel sind, falls das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Botox-Behandlung in der Schönheitschirurgie ein einfaches, sicheres und wenig invasives Verfahren zur Faltenreduktion und Faltenbehandlung des alternden Gesichts ist, ohne größere Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind schnell und vorübergehend und führen meistens zu einer hohen Zufriedenheit der damit behandelten Patienten.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Botox (sog. Botulinumtoxin): Mythen und Fakten



Ist die Therapie mit Botox sicher? Wird sich das Gesicht nach Einstellung der Therapie mit Botox entstellen? Ist Botoxunterspritzung überhaupt eine Therapiemaßnahme zur Faltenbekämpfung? „Friert“ der Gesichtsausdruck nach der Anwendung von Botulinumtoxin ein? Wie oft kann eine Botox-Therapie vorgenommen werden? Weiter unten befinden sich Antworten zu den häufigsten Fragen, die von Interessenten gestellt wurden.

1. Handelt es sich bei der Faltenbehandlung mit Botox um eine sichere Therapie? Wahr.

Botulinumtoxin ist eine Substanz mit einem ausgezeichneten Sicherheitsprofil. Sie wird seit über 30 Jahren, sowohl im chirurgischen als auch in anderen Spezialbereichen verwendet. Das ausgezeichnete Sicherheitsprofil, ohne unerwünschte Nebenwirkungen, macht die Therapie sogar in Fällen sicher, bei denen eine größere Menge verwendet wird, als zur Faltentherapie in einem Gesicht notwendig ist.

2. Entstellt sich das Gesicht, bei einem Entschluss die Therapie nicht
fortzusetzen? Falsch.

Eine Einstellung der Therapie bedeutet einfach, dass nach Abklingen der Wirkung der Substanz, die vegetierenden Muskeln ihre Beweglichkeit wieder vollständig zurückgewinnen, was zum Ergebnis die genaue Wiederherstellung des Gesichtsausdruckes in seiner ursprünglichen Situation und Form hat, wie vor der Therapie.

     3. Bekämpft Botox die Falten? Wahr.

Botox begrenzt/hemmt die Aktivität der Muskeln, welche die Faltenbildung im Gesicht hervorrufen. Wenn sich also im Gesicht noch keine Falten gebildet haben, wird durch die Stilllegung der Muskeln, ihre Bildung   komplett verhindert.

4. Ist Botox eine Therapie? Falsch.

Botox ist der Handelsname der Substanz Botulinumtoxin A, keine Therapiemethode. Es ist nicht die einzige Substanz, die in der ästhetischen Medizin verwendet wird. Es gibt auch andere Medikamente, welche den gleichen Wirkstoff wie Botox beinhalten.

5. “Friert” der Gesichtsausdruck durch die Anwendung von Botox ein? Falsch.

Obwohl die Ergebnisse offensichtlich sind, verfälscht die Botox-Therapie allgemein die Gesichtszüge nicht radikal, verrät meistens nicht die Therapieart, da das Ergebnis graduell erfolgt und erst in 1 Woche nach der Therapie vervollständigt ist.