Montag, 11. Februar 2013

Botox oder Facelift? Die Gesichtsalterung bei Männern und ihre Bekämpfung



Das Gesicht ist ein weiterer Bereich, über welchen Männer mittleren Alters besorgt sind, weil sich die Linien und Falten leider nicht verstecken lassen.

Die beiden beliebtesten Optionen für die Bewältigung dieses Problems sind bei Männern Botox-Injektionen und Facelifts, wobei Botox zwar eine nichtinvasive Behandlung ist, jedoch mehrere Injektionen in bestimmten Zeitabständen erfordert, da die Effekte nicht dauerhaft sind. Das Facelift, auf der anderen Seite bietet dauerhafte Ergebnisse, ist jedoch ein operativer Eingriff mit allen Risiken die eine Operation mit sich bringt.
Wichtig ist auch hier sich an qualifizierte und zertifizierte Spezialisten zu wenden, die mit der Beschaffenheit eines männlichen Gesichts erfahren sind, um ein optimales Ergebnis zu sichern.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Anwendungen von Botox, die Sie sich kaum vorstellen können

Sicherlich verbinden wir Botox mit der kosmetischen Medizin. Wir haben Botox mit Injektionen zur Faltenglättung verbunden. Dies ist aber nicht seine einzige Anwendung. Weiter unten können Sie sehen wo Botox sonst in der Medizin angewandt wird und was es behandeln kann…
Das Botulinum – Toxin ist ein Protein, welches vom anaeroben Bakterium Clostridium Botulinum produziert wird. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde entdeckt das dieser Stoff, Botulismus – eine Art Lebensmittelvergiftung – verursacht. Botulinumtoxin ist ein wertvoller medizinischer Wirkstoff, welcher bei den meisten, leider meistens nur für seine kosmetischen Eigenschaften (Faltenbekämpfung) bekannt ist.
Patienten in der Neurologie, die von der Verabreichung von Botulinumtoxin profitieren können, leiden meistens unter:
-     Dystonien, wie z.B.: Blepharospasmus (unwillkürliches Zucken der Augenlider), Hemifazialspasmus (unwillkürliches Zucken der Gesichtsmuskeln), Schiefhals (unwillkürliche Kontraktionen der Halsmuskeln).

-     Spastik verschiedener Muskelgruppen, aus Gründen die weiter unten erwähnt werden.

Außerdem, hat vor kurzer Zeit die Verabreichung von Botulinumtoxin, im Rahmen klinischer Studien zur Behandlung mancher Formen der chronischen Migräne mit besonders ermutigenden Ergebnissen begonnen. Spastik ist eine Bewegungsstörung, die mit erhöhter Reaktionsgeschwindigkeit des Dehnungsreflexes (Muskeltonus) und Hyperreflexie erscheint. Sie wird durch die Übererregbarkeit des Dehnungsreflexes aufgrund von Schäden im oberen Motorischen Neuron hervorgerufen. Manche Patienten werden von der Spastik bei ihrer Fortbewegung und Stützung geholfen, während bei anderen die Spastik ihre Beweglichkeit bei alltäglichen Tätigkeiten stört.
Spastik kann, je nach Grund und Lokalisierung des Schadens im oberen Motorischen Neuron, durch die Wirbelsäule oder das Rückenmark bedingt sein. So kann Spastik nach einem Schlaganfall, einer Hirnverletzung, einer zerebralen Kinderlähmung, einer Multiplen Sklerose oder einer Verletzung des Rückenmarks auftreten. Bei dieser Patientengruppe, kann Physiotherapie meist wenig anbieten und deshalb ist heute die Verabreichung von Botulinumtoxin in Kombination oder nicht mit einer oralen Therapie, die einzig heilende Behandlung.
Die Verabreichung
Nach einer analytischen Studie der beteiligten Muskeln, folgt die Injektion des Botulinumtoxins, fast schmerzlos, mit einer dünnen Nadel lokal am Muskel oder an den Muskeln, die für die Spastiksymptome verantwortlich sind. Die Injektion von Botox muss von einem spezialisierten Arzt durchgeführt werden, der sich mit der Anatomie der Stelle auskennt.
Das Ergebnis der Lockerung der Muskeln, bei welchen injiziert wurde, wird nach einigen Tagen sichtbar, hält 3 - 4 und in manchen Fällen sogar 6 Monate lang. Deshalb muss die Injektion regelmäßig wiederholt werden (meistens genügen 3 Sitzungen jährlich). Hier muss betont werden, das wenn das Botulinumtoxin im Anfangsstadium der Erscheinung der Symptome verwendet wird, das Ergebnis besser ist.
Die Wirkung
Nach der Verabreichung, wird Botulinumtoxin zum neuromuskulären Spalt übertragen und blockiert die periphere Befreiung des Acetylcholins (wichtiger Botenstoff zur Kommunikation von Nerven und Muskeln). Dies hat die lokale Lockerung des Muskels zum Ergebnis. Es sollte angemerkt werden, dass die Verabreichung von Botulinumtoxin bei Patienten mit einem Schlaganfall eine positive Wirkung auf die Physiotherapie und somit auf die gesamte Verbesserung der Lebensqualität hat, da ihre Funktionalität steigt und der Schmerz, der durch die Spastik hervorgerufen wurde, gelindert wird.
Vorteile
-          Einfache Verabreichung, ohne besondere Vorbereitung

-          Nur wenige vorübergehende Nebenwirkungen, die mit der geeignete
           Dosierung seltenwieder auftreten.

-          Mit der Verwendung von Botulinumtoxin, kann eine orale Therapie für
           Spastik vermindert oder sogar vollständig abgesetzt werden und somit
           die mit ihr verbundenen Nebenwirkungen, wie z.B. allgemeine
           Müdigkeit und Magen-Darm Störungen beseitigt werden.

-          Es ist bewiesen, dass Botulinumtoxin zur Minderung der Spastik führt
           und somit die Lebensqualität verbessert und besondere Hilfe bei 
           Rehabilitationsprogrammen und Physiotherapie leistet.

Abschliessend sollte erwähnt werden, dass obwohl es sich um ein starkes Toxin handelt, die Verabreichungsdosen so klein sind, dass sie keine schädliche Folgen für den Körper hervorrufen. Mit seiner Verwendung wird die Lebensqualität der Patienten die unter Dystonie oder Spastik leiden deutlich verbessert.

Samstag, 5. Januar 2013

Der Schweiß braucht auch sein Botox


Hyperhidrose ist ein Problem, welches unangenehme gesellschaftliche Situationen und Verlegenheit hervorruft, hauptsächlich aufgrund des übermäßigen Schwitzens und der Flecken, die der Schweiß auf der Kleidung hinterlässt, aber auch aufgrund des schlechten Geruches, der manchmal diesen Schweiß begleitet. Zu den gewöhnlichen Behandlungsmethoden der Hyperhidrose gehören Antischweißcremes und die entsprechenden Sprays, die das Problem jedoch nicht permanent lösen. Wer hätte erwartet, dass eine effektive Lösung gegen übermäßigen Schweiß das für die Frauen bekannte und geliebte Botox sein würde, welches die Schweißproduktion drastisch reduziert. Der Arzt injiziert mit Hilfe einer dünnen Nadel einige Tropfen dieser Substanz in die Schweißstelle (z.B. Hände, Achselhöhlen, Fußsohlen). Nach der Anwendung, welche ca. 10 – 20 Minuten dauert, reduziert sich der Schweiß bereits in den ersten zwei Tagen, um bis zu 90%, während das Ergebnis 6 - 10 Monate hält.

Freitag, 28. Dezember 2012

Wie man Botoxmißbrauch erkennen kann


Wenn Cremes, Serums, Lotionen und Masken nicht genügen, bekämpfen viele Frauen Falten und Alterungsanzeichen, indem sie sich an aggressivere Techniken wenden. Unter den Möglichkeiten von chemischen Peelings und Facelifts, steht unter anderem auch Botox, ein vieldiskutiertes Injektionsverfahren. Während viele Frauen durch Botox einige Jahre von ihrem Gesicht „verlieren“, fallen andere dem als „Botoxgesicht“ bekanntem Phänomen zum Opfer. Wann handelt es sich um eine Verbesserung und wann um einen Botoxmißbrauch?
Was ist Botox?
Botox ist eine Substanz, welche durch eine Injektion appliziert wird um feine Linien und Falten zu reduzieren. Das Botulinumtoxin lähmt Muskeln und vermindert dadurch Gesichtspalten. Botox wird typisch bei der Stirn und um die Augen und den Mund benutzt, wo Falten und Alterungsanzeichen am auffallendsten sind. Es handelt sich um ein sicheres Verfahren und kann von einem Profi sogar Zuhause vorgenommen werden. Es sind wenige Nebenwirkungen vorhanden, wie z.B. Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle und das Verfahren ist relativ schmerzarm.
Was ist Botoxmißbrauch?
Eine kleine Verbesserung hier und da kann viel Gutes tun, aber das Problem mit Botox ist dass es "süchtig" machen kann und einige Frauen Schwierigkeiten haben zu erkennen wann es damit genug ist.
Ein Botoxmißbrauch tritt auf wenn eine Frau ständig Injektionen bekommt, sogar wenn sie diese nicht braucht. In manchen Fällen, lässt eine Frau von ihrer letzten Behandlung nicht viel Zeit vergehen. Zuviel Botox kann zu einem „wachsartigem Look“, zu Bewegungsunfähigkeit der Augen- und Stirnmuskeln und in schweren Fällen zu einer ständigen Erhebung der Augenbrauen führen. Viele Frauen leiden auch unter einem „durch Botox induziertem Faulem Auge“, wobei sie unfähig sind beide Augenlider vollständig zu öffnen.
Viele Celebrities werden heute mit von Botox "eingefrorenen Gesichtern" gesehen. Dies ist besonders besorgniserregend für Hollywood – Schauspielerinnen, da zu viel Botox zur Unfähigkeit von Gesichtsgesten führt, die zum Ausdruck der Emotionen im Gesicht nötig sind. Einerseits werden die Alterungsanzeichen "wegradiert", andererseits werden ihre Ausdrucksmöglichkeiten jedoch deutlich beschränkt.
Wie Botoxmißbrauch vermieden wird

Wenn Sie wünschen Ihre Jugend wiederherzustellen oder eine Selbstbewustseinslücke Sie zu einer kleinen Verbesserung animiert, vergewissern Sie sich, dass Sie alle Ihre Möglichkeiten untersucht haben. State-of-the-art Behandlungen, die kein Skalpell und Nadeln erfordern, werden täglich entwickelt. Wenn Sie fühlen, dass Sie ein guter Kandidat für Botox sind, erinnern Sie sich daran dass oft weniger mehr ist. Wenn alles andere versagt, denken Sie daran, dass einige Krähenfüße besser sein können als ein "eingefrorenes" Gesicht.

Freitag, 21. Dezember 2012

Botox und seine Anwendungen


Botox (sog. Botulinumtoxin A) ist seit Jahren als die Methode der Wahl zur Faltenglättung des Gesichts bekannt. Die Forschung hat aber gezeigt, dass Botox viel mehr als eine kosmetische Behandlung ist. Interessant sind dabei die unterschiedlichen gesundheitlichen Vorteile der Botox-Behandlung. Einige davon sind bereits etabliert und zugelassen, andere werden dagegen noch intensiv untersucht.

Die umfangreiche Liste von Botox-Anwendungen umfasst unter anderem übermäßiges Schwitzen an Achseln, Händen und Füßen (sog. Hyperhidrose), Kopfschmerzen (manche Migränearten) sowie Z.n Schlaganfall mit zerebraler Lähmung. Darüber hinaus schlägt eine Studie vor, dass Botox-Injektionen in die Kopfhaut Haarausfall behandeln können. Ein anderer Bericht sagt, dass durch Botox, sich die Lebensqualitätvon Frauen mit Inkontinenz erheblich verbessern kann.

Die medizinische Anwendung von Botox begann in den frühen 70er Jahren als Strabismusbehandlung und für den ophthalmologischen Gebrauch. Doch diese Anwendung führte zu einem unerwarteten Nebeneffekt: das Toxin hat zum Teil auch die Muskeln der Stirn gelähmt und somit die Faltenbildung verhindert. Seit der Entdeckung der kosmetischen Anwendung des Botulinumtoxins, bekannt auch als Botox, hat es sich als eine der erfolgreichsten Waffen gegen den Alterungsprozess in der ästhetischen Medizin bewiesen.

Obwohl es sich um ein extrem starkes Gift handelt, stellt seine Anwendung in der ästhetischen Medizin kein Problem dar, da die Dosierungen minimal sind und durch kleine Injektionen verabreicht werden können, welche keine Narben verursachen. Die Tatsache, dass die Botox-Wirkung mit einer durchschnittlichen  Dauer von vier bis acht Monaten vorübergehend ist, bedeutet dass es eine sinnvolle Alternative zur Operation ist, da die Effekte komplett reversibel sind, falls das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Botox-Behandlung in der Schönheitschirurgie ein einfaches, sicheres und wenig invasives Verfahren zur Faltenreduktion und Faltenbehandlung des alternden Gesichts ist, ohne größere Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind schnell und vorübergehend und führen meistens zu einer hohen Zufriedenheit der damit behandelten Patienten.

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Botox (sog. Botulinumtoxin): Mythen und Fakten



Ist die Therapie mit Botox sicher? Wird sich das Gesicht nach Einstellung der Therapie mit Botox entstellen? Ist Botoxunterspritzung überhaupt eine Therapiemaßnahme zur Faltenbekämpfung? „Friert“ der Gesichtsausdruck nach der Anwendung von Botulinumtoxin ein? Wie oft kann eine Botox-Therapie vorgenommen werden? Weiter unten befinden sich Antworten zu den häufigsten Fragen, die von Interessenten gestellt wurden.

1. Handelt es sich bei der Faltenbehandlung mit Botox um eine sichere Therapie? Wahr.

Botulinumtoxin ist eine Substanz mit einem ausgezeichneten Sicherheitsprofil. Sie wird seit über 30 Jahren, sowohl im chirurgischen als auch in anderen Spezialbereichen verwendet. Das ausgezeichnete Sicherheitsprofil, ohne unerwünschte Nebenwirkungen, macht die Therapie sogar in Fällen sicher, bei denen eine größere Menge verwendet wird, als zur Faltentherapie in einem Gesicht notwendig ist.

2. Entstellt sich das Gesicht, bei einem Entschluss die Therapie nicht
fortzusetzen? Falsch.

Eine Einstellung der Therapie bedeutet einfach, dass nach Abklingen der Wirkung der Substanz, die vegetierenden Muskeln ihre Beweglichkeit wieder vollständig zurückgewinnen, was zum Ergebnis die genaue Wiederherstellung des Gesichtsausdruckes in seiner ursprünglichen Situation und Form hat, wie vor der Therapie.

     3. Bekämpft Botox die Falten? Wahr.

Botox begrenzt/hemmt die Aktivität der Muskeln, welche die Faltenbildung im Gesicht hervorrufen. Wenn sich also im Gesicht noch keine Falten gebildet haben, wird durch die Stilllegung der Muskeln, ihre Bildung   komplett verhindert.

4. Ist Botox eine Therapie? Falsch.

Botox ist der Handelsname der Substanz Botulinumtoxin A, keine Therapiemethode. Es ist nicht die einzige Substanz, die in der ästhetischen Medizin verwendet wird. Es gibt auch andere Medikamente, welche den gleichen Wirkstoff wie Botox beinhalten.

5. “Friert” der Gesichtsausdruck durch die Anwendung von Botox ein? Falsch.

Obwohl die Ergebnisse offensichtlich sind, verfälscht die Botox-Therapie allgemein die Gesichtszüge nicht radikal, verrät meistens nicht die Therapieart, da das Ergebnis graduell erfolgt und erst in 1 Woche nach der Therapie vervollständigt ist.

Montag, 22. Oktober 2012

Botox und Filler: beseitigen Falten einfach!

Erfahren Sie Details über Botox und Filler, die 2 beliebtesten Methoden zur Faltenbehandlung im Gesicht.

Seit Jahren zeichnet sich weltweit, sowohl bei den Patienten als auch bei den Ärzten der Trend zu weniger invasiven Behandlungsmethoden des alternden Gesichts. Diese moderne Faltenunterspritzungs-Techniken sind schneller durchführbar, unkomplizierter und erfordern keine lange Zeit der Erholung. Sie können nicht die entsprechende chirurgische Maßnahmen, wie z.B. das Facelift ersetzen, sondern wirken entweder ergänzend zu denen, oder als präventive Maßnahmen in jüngerem Alter. Die zwei am häufigsten verwendeten Verfahren ist die Verwendung von Botulinumtoxin A (z.B Botox, Vistabel, Dysport) und von sog. Filler, wie z.B Hyaluronsäure, Kollagen und Mesotherapie.

Botulinumtoxin
Die Muskeln des Gesichts und des Halses haben die einzigartige Eigenschaft unter aller Muskeln in der entsprechenden Hautpartie zu enden. Deren Kontraktion bewirkt die Bewegung der Haut und damit die Bildung der Mimik des Gesichts. Die zeitweise Lähmung dieser Muskeln durch Botulinumtoxin A (sog. Botox) beseitigt durch Unterdrückung der Muskleaktivität diese Falten.

Die sicherste und häufigste Anwendung ist in der Stirn (horizontale Falten, Denkerfalten), Glabella (Zornesfalten) und den sog. Krähenfüße (Lachfältchen). Aber auch im unteren Gesichtsdrittel, wie dem Mundwinkel, dem Kinn oder dem Hals kann bei erfahrenen Ärzten das Botox zur Faltenreduktion und Verbesserung des Gesichtsausdrucks verwendet werden.
Die Wirkung des Medikaments variiert von Person zu Person. Die durchschnittliche Dauer beträgt ca. 6-8 Monaten und kann anschließend beliebig oft wiederholt werden. Die Komplikationen sind bei routinierten Anwendern sehr gering.

Filler

Die Wirkung von Schwerkraft und Zeit bewirken eine Entspannung und Erschlaffung der Haut mit Bildung von entsprechenden Falten. Die sog. nasolabial Falten sind ein klassisches Beispiel dieses Mechanismus. Eine Verbesserung dieser Falten kann logischerweise nicht mit einer Muskel-Lähmung erreicht werden, sondern mit einer Auffüllung deren mit sog. Filler. 

Diese Substanzen unterscheiden sich, abhängig von deren Wirkungsdauer in permanente und temporäre.
Die bleibenden Substanzen, welche in der Vergangenheit ausreichend benutzt wurden, haben heute ihre Verwendung fast komplett verloren aufgrund des hohen Komplikationsprofils mit Bildung von Granulomen. Ein typischer Vertreter dieser Klasse ist das Silikon.

Zu den sog. temporären oder komplett resorbierbaren Filler, die Heutzutage fast ausschließlich zur Faltenunterspitzung im Gesicht verwendet werden gehören folgende:

Kollagen
Es ist in der Regel bovinen Ursprungs. Diese Tatsache, auch wenn die Produktion vollständig in kontrollierten Zuchtbetrieben erfolgt, wird von Ärzten und Patienten weltweit immer häufiger mit Vorsichtig und kritisch betrachtet, vor allem in den Zeiten des "Rinderwahnsinns".

Hyaluronsäure
Das Material welches als sog. Standard-Filler zur Faltenunterspritzung weltweit benutzt wird. Vermarktet unter verschiedenen Handelsnamen und in verschiedene Dichte/Konzentration,
abhängig von der Faltenausprägung und -tiefe, die verbessert werden soll. In oberflächlichen Falten wird "dünneres" und feineres Material verwendet , in tiefen Falten dagegen groberes und dickeres Hyaluronsäure.

Mesotherapie
Kleine Dosen von naturbelassenen Hyaluronsäure wird in mehreren nebenstehenden Bereichen des Gesichtes und des Halses injiziert und dadurch die Wasserbindungfähigkeit und Elastizität der Haut verbessert. Der dabei entstehende "Straffungseffekt" ist minimal, jedoch als positiv und erfrischend wirkend von den Patienten sehr geschätzt.

Sämtliche o.g. temporäre Filler haben eine beschränkte Wirkungsdauer von ca. 6-8 Monaten und können ebenfalls beliebig nach Bedarf und Wunsch wiederholt werden.